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Leistung

Business Intelligence

Erst die Definition, dann der Bericht. Wir begleiten Sie vom Kennzahlenverzeichnis über das Datenmodell bis zu Berichten, die im Alltag Bestand haben, und bleiben ansprechbar, wenn sich die Fragen an die Zahlen im Laufe der Zeit ändern.

Im Überblick
Von der Quelle bis zur Entscheidung
01
Quellsysteme
ERP, CRM und weitere Vorsysteme liefern die Rohdaten, jedes mit eigener Struktur und eigener Historisierung.
02
Data Warehouse
Hier laufen die Werte zusammen, werden vereinheitlicht und bleiben in ihrer Herkunft nachvollziehbar bis zum einzelnen Datensatz.
03
Kennzahlenmodell
Abgestimmte Definitionen legen fest, was als Auftragseingang zählt und ab wann ein Storno auf die Zahlen wirkt.
04
Bericht
Die Auswertung erreicht ihre Leser mit Rechten bis auf Zeilenebene und einem benannten fachlichen Eigentümer.
Ausgangslage

Worum es geht

Zwei Abteilungen bringen zwei Umsatzzahlen in dieselbe Besprechung, und diese beginnt mit der Herkunft der Werte statt mit der Entscheidung. Wir klären zuerst die Definitionen — was als Auftragseingang zählt, ab wann ein Storno wirkt — und bauen darauf Data Warehouse, Berichte und Planung auf.

Woran Berichtswesen scheitert, ist selten die Technik. Kennzahlen sind in den Bereichen unterschiedlich definiert, Stammdaten werden nicht historisiert, sodass ein Blick zurück die heutige Organisation zeigt statt der damaligen. Daneben wachsen parallele Excel-Auswertungen, die niemand abgestimmt hat, und für die Zahl selbst fühlt sich am Ende keine Stelle zuständig. Jede dieser Ursachen lässt sich benennen und einzeln beheben, vorausgesetzt, man sortiert sie vor dem Werkzeug.

Ob ein Vorhaben gelungen ist, messen wir nicht am Umfang der Berichte. Es zählt, ob das Kennzahlenverzeichnis nach einem Jahr noch gepflegt wird, ob zu jedem Bericht ein fachlicher Eigentümer benannt ist, der auf Rückfragen antwortet, und ob Modelle, Strecken und Rechte so abgelegt sind, dass ein anderes Team sie ohne uns weiterführen kann.

Leistungsumfang
Kennzahlendefinition
Wir nehmen die gebräuchlichen Kennzahlen auf, klären Abweichungen zwischen den Bereichen und halten Bedeutung, Berechnung und Zuständigkeit an einer Stelle fest.
Data Warehouse
Ein Schichtenmodell von der Rohdatenablage bis zur fachlichen Sicht, mit Historisierung, damit Auswertungen vergangener Zeiträume stabil bleiben.
Datenstrecken
Beladung aus Ihren Vorsystemen, geplant nach Ladefenstern, mit Protokoll, Wiederanlauf nach Fehlern und nachvollziehbarer Herkunft jedes Feldes.
Berichte und Self-Service
Abgestimmte Standardberichte für wiederkehrende Fragen, dazu freigegebene Datensätze, mit denen Fachbereiche eigene Auswertungen bauen, ohne das Modell zu umgehen.
Planung und Vorschau
Planung auf denselben Stammdaten wie das Berichtswesen, mit Version, Szenario und rollierender Vorschau statt getrennter Tabellen je Abteilung.
Betrieb
Überwachung der Beladung, Pflege von Rechten und Definitionen, Erweiterungen im laufenden Betrieb und eine benannte Ansprechperson bei Abweichungen.
Vorgehen

Vier Phasen, ein Weg

Wir gehen hier denselben Weg wie in jedem unserer Felder, übersetzt auf Kennzahlen und Berichte. Dieselben Personen, die die Ausgangslage aufnehmen, bauen später die Strecken und bleiben bis in den Betrieb ansprechbar.

01

Verstehen

Wir hören zuerst zu: welche Berichte heute entstehen, wer sie baut und welche Entscheidungen daran hängen. Dazu kommt eine Quellsystemanalyse — Tabellen, Schlüssel, Datenqualität — und eine erste Sammlung der Kennzahlen samt der Stellen, an denen ihre Definitionen auseinandergehen. Vorschläge folgen erst danach.

Quellsystemanalyse und Datenqualität
Bestehende Berichte aufnehmen
Kennzahlen und Abweichungen sammeln
Zuständigkeiten je Bericht klären
02

Entwerfen

Aus der Aufnahme wird ein Zielbild: das Kennzahlenverzeichnis mit abgestimmten Definitionen, ein Datenmodell mit klarer Historisierung, ein Berichtsschnitt je Zielgruppe und ein Rechtekonzept bis auf Zeilen- und Spaltenebene. Den Weg dorthin schneiden wir in Abschnitte, die sich einzeln abnehmen lassen.

Kennzahlenverzeichnis gemeinsam abstimmen
Datenmodell und Historisierung
Zeilen- und Spaltenrechte festlegen
Abschnitte mit eigener Abnahme
03

Umsetzen

Dasselbe Team baut, was es entworfen hat: Datenstrecken mit festen Ladefenstern, Modelle, Berichte. Jede Kennzahl wird gegen den Abschluss oder die führende Quelle abgestimmt, bevor ein Bericht freigegeben wird. Die Self-Service-Freigabe folgt erst, wenn das Modell dahinter trägt.

Datenstrecken und Ladefenster bauen
Abstimmung gegen den Abschluss
Berichte fachlich abnehmen
Self-Service-Freigabe nach Prüfung
04

Betreiben

Nach dem Go-live bleiben wir im Raum: Wir beobachten die Beladung, klären Abweichungen in den Zahlen und schulen die Personen, die Berichte künftig selbst erweitern. Neue Kennzahlen kommen über denselben Weg ins Verzeichnis wie die ersten — abgestimmt, dokumentiert, mit benanntem Eigentümer.

Beladung und Ladefenster überwachen
Abweichungen gemeinsam klären
Schulung der Fachbereiche
Neue Kennzahlen aufnehmen
Technologien

Womit wir arbeiten

Wir setzen keine Plattform voraus. Die Wahl folgt dem, was bei Ihnen bereits läuft, welche Lizenzen vorhanden sind und wer den Betrieb später trägt.

Data Warehouse und Speicher
Microsoft FabricAzure Synapse AnalyticsSnowflakeSAP BW/4HANASAP DataspherePostgreSQL
Modellierung und Strecken
dbtAzure Data FactorySQLApache AirflowData Vault 2.0
Berichte und Analyse
Power BISAP Analytics CloudTableauExcel-AnbindungPaginierte Berichte
Planung und Vorschau
SAP Analytics Cloud PlanningPower BI mit Power AppsJedoxDataverse
Governance und Rechte
Microsoft PurviewAzure Entra IDZeilen- und SpaltenrechteKennzahlenverzeichnis
Anbindung an Ihre Systeme
SAP S/4HANAMicrosoft Dynamics 365SalesforceREST und ODataAzure Data Lake Storage
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