Erst die Definition, dann der Bericht. Wir begleiten Sie vom Kennzahlenverzeichnis über das Datenmodell bis zu Berichten, die im Alltag Bestand haben, und bleiben ansprechbar, wenn sich die Fragen an die Zahlen im Laufe der Zeit ändern.
Zwei Abteilungen bringen zwei Umsatzzahlen in dieselbe Besprechung, und diese beginnt mit der Herkunft der Werte statt mit der Entscheidung. Wir klären zuerst die Definitionen — was als Auftragseingang zählt, ab wann ein Storno wirkt — und bauen darauf Data Warehouse, Berichte und Planung auf.
Woran Berichtswesen scheitert, ist selten die Technik. Kennzahlen sind in den Bereichen unterschiedlich definiert, Stammdaten werden nicht historisiert, sodass ein Blick zurück die heutige Organisation zeigt statt der damaligen. Daneben wachsen parallele Excel-Auswertungen, die niemand abgestimmt hat, und für die Zahl selbst fühlt sich am Ende keine Stelle zuständig. Jede dieser Ursachen lässt sich benennen und einzeln beheben, vorausgesetzt, man sortiert sie vor dem Werkzeug.
Ob ein Vorhaben gelungen ist, messen wir nicht am Umfang der Berichte. Es zählt, ob das Kennzahlenverzeichnis nach einem Jahr noch gepflegt wird, ob zu jedem Bericht ein fachlicher Eigentümer benannt ist, der auf Rückfragen antwortet, und ob Modelle, Strecken und Rechte so abgelegt sind, dass ein anderes Team sie ohne uns weiterführen kann.
Wir gehen hier denselben Weg wie in jedem unserer Felder, übersetzt auf Kennzahlen und Berichte. Dieselben Personen, die die Ausgangslage aufnehmen, bauen später die Strecken und bleiben bis in den Betrieb ansprechbar.
Wir hören zuerst zu: welche Berichte heute entstehen, wer sie baut und welche Entscheidungen daran hängen. Dazu kommt eine Quellsystemanalyse — Tabellen, Schlüssel, Datenqualität — und eine erste Sammlung der Kennzahlen samt der Stellen, an denen ihre Definitionen auseinandergehen. Vorschläge folgen erst danach.
Aus der Aufnahme wird ein Zielbild: das Kennzahlenverzeichnis mit abgestimmten Definitionen, ein Datenmodell mit klarer Historisierung, ein Berichtsschnitt je Zielgruppe und ein Rechtekonzept bis auf Zeilen- und Spaltenebene. Den Weg dorthin schneiden wir in Abschnitte, die sich einzeln abnehmen lassen.
Dasselbe Team baut, was es entworfen hat: Datenstrecken mit festen Ladefenstern, Modelle, Berichte. Jede Kennzahl wird gegen den Abschluss oder die führende Quelle abgestimmt, bevor ein Bericht freigegeben wird. Die Self-Service-Freigabe folgt erst, wenn das Modell dahinter trägt.
Nach dem Go-live bleiben wir im Raum: Wir beobachten die Beladung, klären Abweichungen in den Zahlen und schulen die Personen, die Berichte künftig selbst erweitern. Neue Kennzahlen kommen über denselben Weg ins Verzeichnis wie die ersten — abgestimmt, dokumentiert, mit benanntem Eigentümer.
Wir setzen keine Plattform voraus. Die Wahl folgt dem, was bei Ihnen bereits läuft, welche Lizenzen vorhanden sind und wer den Betrieb später trägt.
Wir verstehen die Situation, bevor wir eine Lösung vorschlagen. Ein erstes Gespräch kostet nichts und dauert selten länger als 30 Minuten.